Sebastianstag der Altenbekener Schützen am 25. Januar
Die Abendmesse um 17.00 Uhr wurde erneut in der Eggelandhalle von Pastor Martin Hufelschulte und von den Altenbekener Garde Grenadieren musikalisch untermalt.
Insbesondere Aufgrund des Antrages zur Vollmitgliedschaft von Frauen in der Schützenbruderschaft Altenbeken hattes sich 206 stimmberechtigte Mitglieder zum Sebastianstag in der Eggelandhalle ein. Damit wäre eine Satzungsänderung – hierfür ist die Anwesenheit von mindestens 200 Mitgliedern erforderlich – möglich gewesen.
Die Garde-Grenadiere sorgten mit einigen Musikstücken für den musikalischen Einstieg in die Jahreshauptversammlung. Um 18:30 Uhr eröffnete Oberst Gregor Rudolphi die diesjährige Generalversammlung der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Altenbeken und stellte die fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest. Einwendungen und Ergänzungen zur Tagesordnung wurden auf seine Nachfrage nicht vorgebracht.
Nach der Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste – unter ihnen König Ronny Gowatzki und seine Hofherren, Bürgermeister Matthias Möllers, der Vorsitzende der Sportschützen Thomas Gockel, der 1. Vorsitzende der Garde Grenadiere Michael Tegethoff, der Vorsitzende der Königin Kürassiere Thomas Hoffmann, der Jungschützenmeister Daniel Schlichting sowie stellvertretend für alle Ehrentitelträger die Ehrenobristen Hubert Stupeler, Ulrich Schnelle und Markus Thiele - sprach Oberst Gregor Rudolphi den Vorständen, den Schützen und den Musikvereinen seinen Dank für die Unterstützung im vergangenen Jahr aus. Danke sagte er ebenfalls den Garde Grenadieren für die musikalische Gestaltung der Abendmesse, dem Messdiener Thomas Gockel sowie den Jungschützen schon im Voraus für die Bedienung am heutigen Abend.
Im Rahmen der Totenehrung gedachte Oberst Gregor Rudolphi fünfzehn seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorbenen Schützenbrüder. Ebenfalls Erwähnung fand unsere Kaiserin Anneliese Klahold, die im Jahr 1967 und 1993 als Majestät den Schützenverein repräsentierte und am 26. Mai verstorben war. Die Garde Grenadiere spielten anschließend das Lied „Ich hatt´ einen Kameraden“.Der 2. Brudermeister Sven-Udo Beckmann verlas die Namen der aufzunehmenden Schützen/innen. Mit 26 Neuaufnahmen in die Kompanien bzw. die Jungschützenabteilung wurde zwar das sehr gute Vorjahrergebnis mit 44 Neuaufnahmen leider verfehlt. Dennoch ist die auch in diesem Jahr ein erfreuliches Ergebnis. Den Neumitgliedern legte der 2. Brudermeister Sven-Udo Beckmann eine regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen und ein harmonisches Miteinander in der großen Schützengemeinschaft ans Herz.
Der obligatorische Handschlag durch den 2. Brudermeister Sven-Udo Beckmann besiegelte die Mitgliedschaft. Hier begrüßte er die Hofdamen Raphaela Bieling und zuvor Königin Rita Glowatzki als neue Mitglieder.
Bürgermeister Matthias Möllers bedankte sich bei den Schützen und hier insbesondere beim Vorstand für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. So habe man in 2024 eine Ausbildungsmesse in der Eggelandhalle durchführen können. Er freue sich auf das Jubelfest des Schützenvereins in diesem Jahr.
Hauptmann Christoph Kattner (r.) nahm stellvertretend für die Markkompanie den Bataillonswanderpokal aus den Händen des Bataillonsschießmeisters Andreas Breimhorst entgegen. Die Grünröcke hatten sich deutlich mit 187 Ringen auf dem Kleinkaliberstand gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Den 2. Platz teilten sich die Bollerborn Kompanie und die Schweizer Kompanie mit jeweils 180 Ringen. Mit 147 Ringen belegte die Westkompanie Platz drei.
Am Vorstandstisch verfolgten (v.r.) der 2. Brudermeister Sven-Udo Beckmann, König Ronny Glowatzki, Bürgermeister Matthias Möllers, Schießmeister Andreas Breimhorst und Jungschützenmeister Daniel Schlichting die Versammlung.
Am Freitag, den 19. Januar fanden sich 16 Nichtsportschützen zum Wettstreit um drei Pokale auf dem Luftgewehrstand in der Eggelandhalle ein. Zehn Schuss mussten mit dem Luftgewehr auf dem elektronischen Schießstand abgegeben werden. Mit hervorragenden 93 von 100 möglichen Ringen setzte sich Friedhelm Stupeler (2.v.r.) in einem spannenden Wett-streit gegen die ebenfalls sehr gute Konkurrenz durch. Mit 92 Ringen bewies Nils Volkhausen (2.v.l.) ebenfalls seine Treffsicherheit und sicherte sich den 2. Platz. Platz 3 ging in diesem Jahr mit 90 Ringen an Ralf Möller (r.). Bataillonsschießmeister Andreas Breimhorst (l.) übergab die Pokale an die Scharfschützen.
Bereits zum achten Mal ermittelten auch die Altenbekener Alt- und Jungschützenmajestäten ihren König der Könige. Auf dem 50-Meter-Kleinkaliberstand setzte sich Ralf Möller (m.) mit 16 Ringen bei den Jungschützenkönigen durch. Bei den Altschützen bewies der amtierende König Ronny Glowatzki (l.) erneut seine Treffsicherheit und sicherte sich an diesem Abend mit sehr guten 25 Ringen bei den Altschützenkönigen den ersten Platz.
Die Ehrung des neuen Schüler- und Jugendprinzen führte anschließend Jungschützenmeister Daniel Schlichting (r.) durch. Im Schülerbereich belegte Sören Grewing (l.) mit der sehr guten Punktzahl von 28 von 30 Ringen den 1. Platz. Den Titel des Jugendprinzen sicherte sich Felix Kriegesmann (2.v.r.) mit ebenfalls sehr guten 25 Ringen. Hier wird jedoch im Gegensatz zum Schülerwettbewerb freihändig geschossen. Felix Kriegesmann konnte sich im Jahr 2023 bereits mit 30 Ringen den Titel des Schülerprinzen sichern. Mit Sören Grewing trug sich auch der 3. Sohn unseres Platzmajors Elmar Grewing in die Prinzenliste ein. Das Foto komplettiert der Vorjahresjugendprinz Torgen-Markus Grewing (2.v.l.), der es in 2024 bis in den Bundeswettbewerb geschafft hatte.
Ehrenbataillonsschriftführer Ulrich Schadomsky (Foto) ließ in seinem 16. Jahresbericht, dem zweiten als Ehrentitelträger, das Schützenjahr 2024 nochmals Revue passieren. Oberst Gregor Rudolphi dankte dem Bataillonsschriftführer für seinen kurzweiligen Vortrag, der auch die Zustimmung der Versammlung fand. Gleichzeitig sprach er ihm seinen Dank dafür aus, die Aufgaben des Schriftführers auch in 2024 nochmals kommissarisch übernommen zu haben.
Bataillonskassierer Dr. Christian Beckmann trug den Kassenbericht für das Jahr 2024 vor. Das Jahr schloss mit einem hohen Verlust ab, so dass der Kassenbestand zum 31.12.2024 fast gegen Null geht.
Kassenprüfer Henning Wache aus der Westkompanie berichtete über die am 08. Januar durchgeführte Kassenprüfung. Er bescheinigte dem Kassierer eine übersichtliche und korrekte Kassenführung und erklärte, dass keinerlei Beanstandungen festgestellt worden seien. Auf Antrag des Kassenprüfers Henning Wache wurde dem Vorstand von der Versammlung einstimmig die Entlastung erteilt.
Bereits zum 12. Mal wurden die Ehrungen der 25- und 40-jährigen Jubilare auf Sebastian durchgeführt. Für langjährige Mitgliedschaft lagen insgesamt 27 Jubiläumsorden bereit.Vor 25 Jahren traten folgende Schützen in die Bruderschaft ein: Dominik Dreier, Andre Hüsken, Ulrich Hüsken, Ingo Klobe (Bollerborn Kompanie), Roman Hasse, Bernd Goldmann, Matthias Winsel (Markkompanie), Ewald Baurichter, Elmar Grewing, Bernhard Heitmar, Sven Herbst, Olaf Kriegesmann, Hubert Suska (Schweizer Kompanie) sowie Michael Diermann, Kristan Klahold, Manuel Tegethoff und Thomas Voßebürger (Westkompanie).
Auf eine 40-jährige Mitgliedschaft können folgende Schützen der Bruderschaft zurückblicken: Bernd Beimel, Burkhard Einecke, Klaus Dieter Herbst, Kai Mamet, Hans-Josef Schäfers (Bollerborn Kompanie), Marius Armstrong Thorsten Böger, Werner Claes, Hans-Werner Göke, Bernhard Hasse, Thomas Hoffmann, Markus Niggemeier, Thorsten Walter (Markkompanie), Heinz-Jürgen Beine, Thomas Böddeker, Ulrich Bollmann, Bernd Fieseler, Matthias Fieseler (Schweizer Kompanie), Rainer Hartmann, Franz-Gerd Klahold, Stefan Marx, Michael Stupeler und Daniel Tilly (Westkompanie).
Mehrere Musikstücke der Königin Kürassiere sorgten vor dem anstehenden Tagesordnungspunkt „Wahlen“ für eine abwechslungsreiche musikalische Unterhaltung.
Oberst Gregor Rudolphi sprach dem Bataillons- und den Kompanievorständen seinen Dank für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr aus. Anschließend rief er die zur Wahl anstehenden Vorstandsposten auf. Er teilte der Versammlung mit, dass sowohl Sven-Udo Beckmann als 2. Brudermister als auch Dr. Christian Beckmann als 1. Kassierer nicht erneut kandidieren. Auf die Frage noch Vorschlägen herrschte leider absolute Stille im Raum. Auch trotz Hinweisen von Oberst Gregor Rudolphi auf eine mögliche Auflösung des Schützenvereins, sofern die Posten des geschäftsführenden Vorstandes nicht besetzt werden sollten, erklärte niemand seine Bereitschaft zu einer Kandidatur. Somit wurde dieser Punkt zunächst verschoben und die nächsten zur Wahl anstehenden Vorstandsposten aufgerufen. Für den seit zwei Jahren vakanten Posten des Schriftführers konnte bereits im Vorfeld Nils Kleine-Horst als Kandidat gewonnen werden. Damit wurde der Posten des Medienreferenten vakant, der mit Sebastian Rudolphi nachbesetzt werden konnte. Beide Wahlen erfolgten ebenso einstimmig, wie die Wahl von Dominik Nülle zum neuen Platzmajor. Hier hatte Elmar Grewing (m.) im Vorfeld nach 9 Jahren erklärt, nicht erneut zu kandidieren. Oberst Gregor Rudolphi bedankte sich beim ehemaligen Platzmajor und überreichte Elmar Grewing eine Dankesurkunde als Erinnerung. Adjutant Ralf Möller wurde ebenso einstimmig wiedergewählt, wie Fahnenoffizier Peter Machon, der sein Amt seit Februar 2024 kommissarisch ausübt. Als neuer Fahnenoffizier wurde Lukas Ilskens ebenfalls ohne Gegenstimme als Nachfolger von Hans-Jürgen Schwanitz durch die Versammlung gewählt, der altersbedingt nicht erneut kandidierte.
Der neue Bataillonsvorstand der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Altenbeken (v.l.): Fahnenoffizier Lukas Ilskens, 2. Kassierer Holger Michalowitz, Platzmajor Dominik Nülle, Jungschützenmeister Daniel Schlichting, 1. Kassierer Niko Wettstein, Oberfähnrich Bernhard Fritz mit der Schützenfahne, Oberst Gregor Rudolphi, Schriftführer Nils Kleine-Horst, König Ronny Glowatzki, Medienreferent Sebastian Rudolphi, Zeremonienmeister Jörg Dieter Harlach, Bataillonsschießmeister Andreas Breimhorst sowie Bürgermeister Matthias Möllers. Vom Bataillonsvorstand Vom Bataillonsvorstand fehlen Adjutant Detlef Meyer und Adjutant Ralf Möller, Fahnenoffizier Michael Welle, Fahnenoffizier Peter Machon und Platzmajor Jörg Tegethoff.
Die Prüfung der Bataillonskasse übernehmen für das Jahr 2025 Thomas Fieseler (Bollerborn Kompanie), Sebastian Wolf (Markkompanie), Bernd Wiegand (Schweizer Kompanie) und Bernhard Bruns (Westkompanie). Ihre Wahl erfolgte einstimmig.
Dort wo neue Vorstandsmitglieder gewählt wurden, kandidierten bisherige Schützen nicht erneut. So war es auch auf dieser Jahreshauptversammlung. Die drei langjährigen Vorstandsmitglieder wurden auf Beschluss des engeren Bataillonsvorstandes für ihre langjährigen Verdienste zu Ehrentitelträgern ernannt. Der neue Ehrenbrudermeister Sven-Udo Beckmann trat im Jahr 1987 der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft Altenbeken bei. Bereits vier Jahre später wählten ihn seine Schweizer Schützen zum Unteroffizier. Ein Amt, welches er bis zum Jahr 1994 ausübte. Bereits zu dieser Zeit engagierte er sich stark beim Auf- und Abbau des Schweizer Zeltes, wobei ihm seine handwerklichen Fertigkeiten sehr zu Gute kamen. In den Jahren von 2001 bis 2002 sowie von 2005 bis 2008 übte er das Amt des Oberleutnants in der Schweizer Kompanie aus. Im Jahr 2009 wählten die Altenbekener Schützen Sven Udo Beckmann zum 2. Kassierer und vier Jahre später zum 2. Brudermeister in den Bataillonsvorstand. Bereits als Jungschütze sicherte sich Sven Udo Beckmann alle drei Prinzentitel. Gleiches gelang ihm auch bei den „Altschützen“. Schnell fiel im Jahr 1995 der Apfel- und im Jahr 1998 der Kronprinzenschuss. Mit der Zepterprinzenwürde im Jahr 2017 gelang ihm die einmalige Titelsammlung. Als König stand er in den Jahren 1999, 2018 und 2023 der Bruderschaft vor. Dabei wird wohl nicht nur ihm der 3. Königsschuss vor zwei Jahren in besonderer Erinnerung bleiben.
Der neue Ehrenkassierer Dr. Christian Beckmann gehört seit dem Jahr 1986 der Bruderschaft an. Erste Vorstandserfahrungen sammelte er im Jahr 1995 als Unteroffizier der Schweizer Kompanie, bevor er bereits ein Jahr später als Fahnenoffizier in den Bataillonsvorstand wechselte. Wieder ein Jahr später wurde er 1997 zum Fähnrich gewählt. Dieses Amt übte er bis zum Jahr 2000 aus. Als auf der folgenden Jahreshauptversammlung der Posten des 1. Kassierers der Bruderschaft vakant war, zögerte er nicht lange und stellte sich zur Wahl. Dieses aufgrund der steuerlichen Thematik nicht gerade beliebte Amt übte er mit einer Unterbrechung in den Jahren von 2009 bis 2011 bis zum heutigen Zeitpunkt mit einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein und Arbeitseinsatz zu Wohle der Bruderschaft aus. Bereits als Jungschütze sicherte sich Dr. Christian Beckmann 1989 den Titel des Kronprinzen und im folgenden Jahr den Titel des Apfelprinzen. Auch bei den „Altschützen“ konnte er sich 2003 als Apfelprinz und 2008 als Zepterprinz feiern lassen.
Der neue Ehrenfahnenoffizier Hans-Jürgen Schwanitz, der in diesem Jahr seinen 80igsten Geburtstag feiert, entschied sich im Jahr 1977 für eine Mitgliedschaft. Als im Jahr 2014 der Posten des Fahnenoffiziers in der Bruderschaft vakant war, erklärte er sich sofort bereit, diese Aufgabe im Bataillonsvorstand zunächst für ein Jahr kommissarisch zu übernehmen. Im Jahr 2015 wurde er dann von der Mitgliederversammlung offiziell im Amt bestätigt. Bei allen Einsätzen der Fahne von Ausmärschen zum Bezirksverbandstag, der Teilnahme an Jubelfesten aber auch bei Beerdigungen, um unsere Mitglieder auf ihren letzten irdischen Weg zu begleiten, war er stets ansprechbar. Bereits vor seiner aktiven Vorstandszeit war er jederzeit bereit, als Vertretung eines Fahnenoffiziers insbesondere bei Beerdigungen einzuspringen und unterstützte die Bruderschaft regelmäßig bei Arbeitseinsätzen in und an der Eggelandhalle sowie beim Auf- und Abbau im Rahmen von Veranstaltungen der Bruderschaft Den aktuellen Königen überreicht er auf Schützenfest seit vielen Jahren einen von ihm gefertigten Holzschützen als besondere Erinnerung. Alle drei Geehrten erhielten aus den Händen von Oberst Gregor Rudolphi unter Standing Ovations ihre Ernennungsurkunden und die entsprechenden Schulterstücke.Die neuen Ehrentitelträger (v.l.) Ehrenfahnenoffizier Hans-Jürgen Schwanitz, Ehrenbrudermeister Sven-Udo Beckmann und Ehrenkassierer Dr. Christian Beckmann. Oberst Gregor Rudolphi gehörte zu den ersten Gratulanten.
Seit dem Jahr 2016 gehörte Elmar Grewing dem Bataillonsvorstand als Platzmajor an. Damit war er insbesondere für den reibungslosen Ablauf der Altenbekener Festumzüge incl. der Absperrung der Marschwege im Rahmen des alljährlichen Schützenfestes verantwortlich. Insbesondere die Auf- und Abbauten auf Selkers Wiese als zentraler Antrete- und Paradeplatz des Vereins waren ihm eine besondere Herzensangelegenheit, findet hier doch alljährlich für das amtierende Königspaar und ihren Hofstaat einen Höhepunkt ihres Schützenjahres statt. Auch bei den übrigen Schützenveranstaltungen wie z.B. beim Königinball in der Eggelandhalle war er als Platzmajor stets einer der ersten Ansprechpartner beim Auf- und Abbau. Für neun Jahre Vorstandstätigkeit bedankte sich Oberst Gregor Rudolphi mit einer Dankesurkunde und die anwesenden Schützen mit langanhaltendem Beifall bei dem ehemaligen Platzmajor.
Beim Punkt „Anträge“ gab Oberst Gregor Rudolphi zunächst nähere Informationen zur geplanten Beitragserhöhung. Diese werde erforderlich, da insbesondere das Schützenfest nach der Coronapandemie immer größere Verluste verursache. Seit diesem Zeitpunkt erhalte der Verein vom Festwirt lediglich eine Umsatzbeteiligung, die in den einzelnen Jahren sehr unterschiedlich ausfalle. Das unternehmerische Risiko liege seit diesem Zeitpunkt ausschließlich beim Schützenverein. Im Rahmen des Kassenberichtes habe man die Diskrepanz zwischen Erträgen und Kosten bereits deutlich erkennen können. Im Vorstand habe man sich bereits Gedanken über Kostenreduzierungen und Ertragsverbesserungen Gedanken gemacht. Diese werden jedoch nicht ausreichen, um eine jährliche Unterdeckung ganz vermeiden zu können. Deshalb sei es erforderlich, den Beitrag für die Vollmitglieder von 35 € auf 50 € und den ermäßigten Beitrag von 30 € auf 45 € zu erhöhen. Für das Jubelfest 2025 habe man bereits einige zusätzliche Sponsoren gewinnen können. Auch plane man mit dem Kaiserschießen am 10. Mai und dem Gemeinschaftskonzert der Altenbekener Musikvereinen „Musik verbindet“ am 31. Oktober zwei zusätzliche Veranstaltungen. Bei einer Gegenstimme und vier Enthaltungen sprachen sich die Mitglieder mit deutlicher Mehrheit für die Beitragserhöhung zum 01.01.2025 aus.
Die beiden weiteren Anträge auf Satzungsänderung „Wegfall der Mindestteilnehmerzahl von 200 für Satzungsänderungen“ bzw. „Vollmitgliedschaft für Frauen“ konnte aufgrund formeller Fehler auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung leider nicht beraten werden.Andreas Lahme stellte die erfolgten Sanierungsmaßnahmen in der Eggelandhalle und die Umsatzzahlen für die Jahre 2023 bis 2025 vor. So lag der Jahresumsatz in 2024 bei ca. 130.000 €. In 2025 rechne man mit 140.000 €. Die bereits in 2024 geplante Erneuerung der Notstromanlage für ca. 50.000 € wurde in das Jahr 2025 verschoben. Die Durchführung zusätzlicher Veranstaltungen stelle eine wichtige Einnahmequelle für die Eggelandhalle da.
Im Anschluss an diese Erläuterungen, rief Oberst Gregor Rudolphi nochmals den Tagesordnungspunkt „Wahlen“ auf und erkundigte sich nach Kandidaten für die beiden noch vakanten Posten im geschäftsführenden Vorstand. Nachdem zunächst erneut keine Namen genannt wurden, setzten sich die Leitungen der Kompanien zur Beratung zusammen. Nach einem gefühlt langen Zeitraum kam dann Bewegung in die Versammlung. Seitens der Markkompanie wurde Niko Wettstein für den Posten des 1. Kassierers vorgeschlagen, der sich unter dem Beifall der Anwesenden auch zur Wahl stellte. Diese erfolgte einstimmig. Der Posten des 2. Brudermeisters konnte auch weiterhin nicht nachbesetzt werden. Hier versuche man im Laufe des Jahres eine Lösung zu finden, so Oberst Gregor Rudolphi.
In seinem Schlusswort dankte Oberst Gregor Rudolphi nochmals Allen für die rege Beteiligung und beendete mit dem Hochleben der Altenbekener Bruderschaft anschließend um 22.58 Uhr den offiziellen Teil der Generalversammlung 2025.